Schluss mit den Schweißattacken! Was hilft bei übermäßigem Schwitzen?

Unter dem Begriff „ Hyperhidrose“ versteht man ein über das normale Ausmaß hinausgehende Schwitzen im Bereich eines unterschiedlich großen Hautareals.

Die Hyperhidrose kann kleine umschriebene Hautbezirke (z.B. Handflächen, Fußsohlen, Achseln)) betreffen oder generalisiert auftreten (z.B. Kopf, Brust, Nacken, Bauch, Oberschenkel u.a.).

Für den Betroffenen stellt eine Hyperhidrose nicht nur ein ästhetisches Problem dar, sondern kann auch eine Beeinträchtigung der sozialen und beruflichen Situation nach sich ziehen.

Welche Ursachen kann eine Hyperhidrose haben?

Man unterscheidet eine primäre von einer sekundären Hyperhidrose. Während bei der primären Form keine bestimmte Ursache gefunden werden kann, gibt es bei der sekundären Form eine Reihe von internistischen und neurologischen Erkrankungen, bei denen die Hyperhidrose manchmal als erstes merkbares Symptom einer Erkrankung auftreten kann (z.B. Infektionen, Adipositas, Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes mellitus, Medikamente, Nahrungsmittel u.a.).

Wie kann man eine Hyperhidrose behandeln?

Vor Behandlungsbeginn kann eine Abklärung notwendig sein, um sekundäre Formen der Hyperhidrose auszuschließen. Wird eine sekundäre Hyperhidrose nachgewiesen, wird die Behandlung der Grunderkrankung auch eine Abnahme der übermäßigen Schweißproduktion bewirken.

Bei der fokalen Hyperhidrose stehen verschiedene lokale Behandlungsmethoden zur Verfügung. In weniger ausgeprägten Fällen können verschiedene schweißhemmende Substanzen in Salbenform oder als wässrige Lösung auf die betroffenen Hautareale gebracht werden. In den letzten Jahren konnte im Rahmen von kontrollierten Studien gezeigt werden, dass die Injektion von Botulinumtoxin unter die Haut zu einer deutlichen Besserung von fokalen Hyperhidrosen führt. Insbesondere bei axillärer Hyperhidrose konnte eine herausragende Wirkung nachgewiesen werden.

Botulinumtoxin bei axillärer Hyperhidrose

Botulinumtoxin wird vorerst mit einer Kochsalzlösung verdünnt und anschließend mit einer dünnen Nadel an ca. 10 Stellen pro Achsel unter die Haut gespritzt. Nach zwei bis drei Tagen bemerkt man eine deutliche Abnahme des Achselschweißes. Die schweißblockende Wirkung hält meist vier bis sechs Monate an, dann kommt es zu einer langsamen Abnahme der Wirkung, sodass eine Wiederholungsbehandlung nach acht bis zwölf Monaten notwendig wird.

Curettage der Schweißdrüsen

Hierbei werden in örtlicher Betäubung die Schweißdrüsen mittels Curettage und anschließender Absaugung entfernt.

Problem: übermäßiges Schwitzen

Was wir für Ihre Selbstsicherheit und gegen Achselschweiß tun:

Botulinumtoxin

Untersuchung:

Minor’scher Schweißtest

Behandlungen:

Injektion von Botulinumtoxin

Dauer:

zirka 20 Minuten

Häufigkeit der Behandlungen:

2 bis 3 Mal pro Jahr

Betäubung:

keine

Worauf Sie vor dem Eingriff achten sollen:

Sie leben Ihren Alltag so wie immer.

Worauf Sie nach dem Eingriff achten sollen:

Am Tag des Eingriffs sollten Sie keinen Sport treiben.

Nachsorge und Kontrolle:

keine

Ergebnisse:

nach 3 bis 4 Tagen sind die Achseln trocken.

Axillacurettage

Untersuchung:

Minor’scher Schweißtest

Behandlungen:

einmalige Curretage der Schweißdrüsen

Dauer:

zirka 90 Minuten

Betäubung:

örtlich

Worauf Sie vor dem Eingriff achten sollen:

Kein Solarium, keine stark vorgebräunte Haut

Worauf Sie nach dem Eingriff achten sollen:

Verzichten Sie auf Sport bis zur Nahtentfernung und dehnen Sie die Achseln regelmäßig

Nachsorge und Kontrolle:

Am ersten Tag und nach drei Wochen postoperativ, bei Beschwerden selbstverständlich jederzeit

Ergebnisse:

Die Schweißdrüsen werden abgesaugt und entfernt.

Sprechen Sie mit uns. Damit Sie cool bleiben, wenn es heiß hergeht.

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